Von einer, die auszog, um auf einer Buchmesse zu präsentieren
- lisaostwald
- 27. Feb.
- 2 Min. Lesezeit

Am 21.02.2026 war es endlich soweit: Meine erste Buchmesse fand statt!
Im beschaulichen Ludwigsfelde, südlich von Berlin, trafen sich für einen Tag Autorinnen und Autoren, Leserinnen und Leser, Bibliotheken, Verlage, Vereinigungen und viele mehr, um das geschriebene (und gesprochene) Wort zu feiern. Neben Messeständen gab es zahlreiche Lesungen und Aktionen. Das gesamte Klubhaus war liebevoll und buchspezifisch dekoriert.
Ich habe als Nachrückerin einen Platz bekommen, da zusätzliche Stände im Obergeschoss geschaffen wurden. Erst hatte ich Befürchtungen, dass ich und andere Ausstellende zu weit weg vom Geschehen waren. Überhaupt nicht! Da wir gegenüber der Snackbar, den Toiletten und auf dem Weg zu den Lesungsräumen lagen, wurden wir genauso gut besucht.
Ein kurzer Blick in die anderen Ausstellungsräume hat nur entspannte Gesichter gezeigt. Es gab Platz, keine laute Musik und auch das Personal hat für einen reibungslosen Ablauf gesorgt. Selbst als der Fahrstuhl ausgefallen war, hat man den Techniker zügig informiert und das Problem schnell gelöst.
Karten konnten Gäste im Vorfeld erwerben. Soweit ich gehört habe, war die Veranstaltung ausverkauft. Der Besucherstrom hat sich gut über den Tag verteilt und ich nehme sehr stark an, dass es allen gefallen hat. Zumindest habe ich nichts Negatives gehört.
Mein Stand wurde gut besucht. Neben verkauften Büchern haben wir über das Lektorat gesprochen, uns zum Tierschutz ausgetauscht und über zukünftige Projekte fabuliert. Es war für mich spannend, die Seite gewechselt zu haben. Bislang habe ich Buchmessen aus der Gast-Perspektive erlebt. Jetzt, als Autorin, war es eine neue Erfahrung, die ich sehr genossen habe.
Aber es war auch anstrengend. Zum Nachmittag war langsam die Luft raus. Der Besucherstrom flachte ab, die Zeit floss zäh. Ich habe die Situation genutzt und meine Standnachbarn besucht, ihre Projekte erkundet und Insider-Tipps zu Messen geholt. Mit der Stadtbibliothek Ludwigsfelde habe ich über die Möglichkeit einer Lesung gesprochen, woraufhin sie sehr interessiert waren.
Was für die ganze Messe positiv hervorzuheben ist: Zwischen den Ständen wurde Platz gelassen. Kein Aussteller oder Gast ist sich in die Quere gekommen. Es gab auch keine Staus zwischen den Gängen. Dieses hat sicherlich zu einem entspannten Messeerlebnis auf allen Seiten beigetragen. Ich würde mir für die Zukunft wünschen, dass dieses Konzept beibehalten wird.
Alles in allem war es ein gelungener Tag. Großer Dank geht an Dagmar Winter und dem Team der Messe, die das alles auf die Beine gestellt haben. Sollte es eine Wiederholung im kommenden Jahr geben, ich bin wieder dabei.
P. S.: Auf Instagram und TikTok gibt es ein kleines Video von mir zum Tag. Beziehungsweise vom Tagesanfang. Irgendwann habe ich vergessen weiterzufilmen. Es sei mir verziehen.



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